E-INVOICING

E-INVOICING: Die elektronische Rechnungsstellung

 

Die elektronische Rechnungsstellung betrifft alle Ein- und Verkäufe von Gütern und/oder Dienstleistungen zwischen in Frankreich ansässigen Unternehmen, die mehrwertsteuerpflichtig sind, sobald es sich um sogenannte Inlandsumsätze handelt, d. h. wenn sie sich auf das Inland beziehen. 

Diese Art von Transaktionen wird als "Business-to-Business"-Transaktionen (oder B2B) bezeichnet. 

Nicht der Pflicht zur elektronischen Rechnungsstellung unterliegen hingegen Umsätze, die gemäß den Bestimmungen der Artikel 261 bis 261 E des französischen Steuergesetzbuchs von der Mehrwertsteuer befreit sind und nicht in Rechnung gestellt werden müssen. 

Dazu gehören Leistungen, die im Gesundheitsbereich erbracht werden (Artikel 261, 4, 1°), Leistungen im Bereich Unterricht und Ausbildung (Artikel 261, 4, 4°), Immobiliengeschäfte (Artikel 261, 5), Umsätze von gemeinnützigen Vereinen (Artikel 261,7), Bank- und Finanzgeschäfte sowie Versicherungs- und Rückversicherungsgeschäfte (Artikel 261C).

Dabei ist zu beachten, dass sich zwar die Form ändert, die Abrechnungsmodalitäten aber gleich bleiben. 

Die im Handelsgesetzbuch und in der Allgemeinen Steuerordnung vorgesehenen Pflichtangaben werden dieselben sein. 

Dennoch hat der Gesetzgeber vier neue Pflichtangaben für Verwaltungszwecke vorgesehen. 

Denn die ausstellungspflichtigen Unternehmen werden ihre Rechnungen an ihre Geschäftskunden (Business-to-Business- oder B2B-Transaktionen) über eine Partnerplattform für die elektronische Rechnungsstellung versenden, die sich um den tatsächlichen Versand der elektronischen Rechnungen an die Plattform für die elektronische Rechnungsstellung des Kunden kümmert.

Die Rechnungen Ihrer Lieferanten werden Ihnen in elektronischer Form über die von Ihnen gewählte(n) Plattform(en) zugestellt. Bei dieser Plattform kann es sich um dieselbe Plattform wie Ihr Lieferant, eine separate Plattform oder das öffentliche Rechnungsportal handeln. 

Jedes Unternehmen kann die Entmaterialisierungsplattform(en) seiner Wahl frei wählen.

Für die Einreichung einer elektronischen Rechnung gibt es keine besondere Frist: Die Steuerpflichtigen werden ihre Rechnungen weiterhin im Laufe der Zeit einreichen.

Wenn Sie also umsatzsteuerpflichtig sind und in Frankreich Umsätze tätigen, die in den Anwendungsbereich dieser Steuer fallen, und Sie somit verpflichtet sind, in Frankreich Umsatzsteuer zu erheben und abzuführen, müssen Sie aufgrund dieser gesetzlichen Anpassungen bestimmte Prozesse bei der Übermittlung Ihrer Rechnungen an Ihre Kunden (oder beim Empfang Ihrer Lieferantenrechnungen) ändern.

 


 

 

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